Das Passivhaus.

Ein Passivhaus ist ein Gebäude, in welchem ein komfortables Innenklima ohne aktives Heizungs- und Klimatisierungssystem erreicht werden kann.

Das Haus „heizt“ und kühlt sich eben passiv.

Voraussetzung hierfür ist eine spezifischer Jahresheizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m²a). Dies soll nicht etwa auf Kosten hoher zusätzlicher Verbrauch an anderen Energieträgern (z.B. Strom) erreicht werden.

Vielmehr: Der gesamte spezifische Primärenergiebedarf pro m² Wohnfläche in einem europäischen Passivhaus darf 120 kWh/(m²a) (für Raumheizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsstromverbrauch ) nicht überschreiten.
Dies bildet die Grundlage, den verbleibenden Energiebedarf komplett durch erneuerbare Energie decken zu können.
Damit wird in einem Passivhaus insgesamt weniger Energie verbraucht, als in durchschnittlichen europäischen Neubauten allein an Haushaltsstrom und für die Warmwasserbereitung benötigt wird.
Der gesamte Energieverbrauch eins Passivhauses ist daher um mindestens einem Faktor 4 niedriger als der durchschnittliche Verbrauch in Neubauten nach den jeweils geltenden nationalen Vorschriften.
Erreicht werden solche Werte durch bauliche Maßnahmen.
Das heißt, das ein Vollwärmeschutz, Dreischichtverglasungen und eine dichte Gebäudehülle (Leckrate < 0,6 Hausvolumen pro Stunde) notwendig ist.

(Quelle Aerex Haustechnik VS 01 www.aerex.de )